Ein Zuhause und Ausbildung für Kinder in Indien – seit 75 Jahren

Mädchen in Indien gelten vielfach als minderwertig und haben kaum die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. In den Heimen der »Society of the Helpers of Mary« werden die oft verwaisten oder häuslicher Gewalt ausgesetzten Mädchen aufgenommen und versorgt.

Von klein auf bekommen etwa 3.000 Mädchen hier ein Zuhause und ca. 2.500 Mädchen pro Jahr die Möglichkeit einer Berufsausbildung. Damit können sie selbständig für sich sorgen und unabhängig leben.

Wenige Eltern in Indien sind in der Lage, das Schulgeld zu bezahlen. Die »Marys« ermöglichen rund 11.000 Kindern jährlich regelmäßigen Schulunterricht. Das bedeutet für die meisten: Ausstieg aus den Slums und die Chance, einen Beruf zu wählen, der sie und ihre Familien versorgen kann.

Ihre Spenden werden u. a. für das Schulessen und für Arbeitsmaterialien wie Stifte, Computer oder Nähmaschinen verwendet. Sie unterstützen sowohl die Ausbildung als auch die ersten Schritte danach.

In vielen ländlichen Gebieten weigern sich die Eltern allerdings, ihre Kinder eine Schule besuchen zu lassen. Oft stammen diese Familien aus der untersten Kaste, deren Angehörige wie Aussätzige behandelt werden. Dann begeben sich die Schwestern direkt zu den Kindern, um sie zu Hause zu unterrichten.

 

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