German Doctors, Griechenland

Hier geht es um die medizinische Versorgung von Flüchtlingskindern, griechischen Kindern, deren Eltern nicht kranken-versichert sind und Roma Kindern.

Eine der Kernmaßnahmen ist die Unterstützung des lokalen griechischen Gesundheitssystems durch Finanzierung von dringend benötigtem griechischem Gesundheitspersonal in der Kommune Drama, das sowohl in der Flüchtlingsversorgung als auch in der Versorgung der griechischen Bevölkerung eingesetzt wird.

Nachdem in den Vormonaten nur einzelne, kurzfristige Hilfen finanziert werden konnten, bieten nun seit Ende Februar 2018 Gesundheitskräfte täglich Sprechstunden in einer zentral gelegenen Anlaufstelle an. Neben Pflegekräften sind auch nach einem festgelegten Plan immer Ärzte verschiedener Fachrichtungen vor Ort. Ein klarer Schwerpunkt liegt dabei auf der kinder- und frauenärztlichen Versorgung. Ein Großteil der Patienten sind Kinder und Schwangere. Genutzt wird diese Anlaufstelle sowohl von Familien aus dem Kreis der Geflüchteten als auch von nicht-versicherten Griechen und auch von Angehörigen der Gruppe der Roma.

Seit wenigen Wochen können diese Ärzte nun zusätzlich direkt die Ambulanz in der großen Flüchtlingsunterkunft von Drama, in der derzeit über 500 Menschen untergebracht sind, betreuen. Ein Großteil der dort lebenden Menschen sind wiederum Kinder. Die Fortsetzung dieser direkten Versorgung ist um so wichtiger, da die großen, aus EU-Mitteln geförderten Programme im August ausgelaufen sind und dadurch auch die medizinische Arbeit in den Flüchtlingsunterkünften nicht fortgesetzt wird.

Unser finanzieller Einsatz 2018: 10.000 Euro